Whitsunday Islands

17. Tag: Bootsfahrt rund um die Whitsunday Islands

Nach unserem tollen Rundflug am Vortrag waren wir nun schon neugierig auf einen der feinsten Strände der Welt. Unsere Wahl dafür fiel auf die Cruise Whitsundays, mit der wir eigentlich eine Tagestour machen wollten, um auch noch am Hill Inlet spazieren gehen zu können, wovon man uns aber abriet bzw. was wohl nicht erlaubt war mit einem Kleinkind (da man dort eigentlich immer der prallen Sonne ausgesetzt ist). So entschieden wir uns für eine Halbtagestour am Vormittag. Geparkt haben wir mit dem Camper direkt am Hafen, Boarding war um 6:30 Uhr, was wir fast verpasst hätten, da mein Mann noch live das Elfmeterschießen im DFB-Pokalfinale hören musste (ich glaube, dass es das war :)). Wir haben uns heute nur für unsere Babytrage entschieden und den Buggy daheim gelassen, da wir ja nur auf dem Schiff und Strand sein sollten. 

 

So starteten wir, um an vielen Inseln vorbei zu fahren und teils zu halten (u.a. Daydream Islands und Hayman Islands), um nach vielen Minuten (angenehmer) Schifffahrt den Whitehaven Beach auf Whitsunday Islands anzusteuern. Da es auch heute noch ein wenig bewölkt und regnerisch war, kann man sich vorstellen, dass die See irgendwann rauer werden musste. Dies geschah, wie angekündigt, kurz vor Whitehaven Beach und war dann doch teilweise so schlimm, dass sich einige Leute übergeben mussten. Mir war es fast ein bisschen peinlich, weil unsere Maus auf mir hüpfte und quietschvergnügt lachte, weil sie so viel Spaß hatte.. 

Wir erreichten dann den wunderschönen Strand und hinterließen als eine der Ersten an diesem Tag Fußabdrücke in dem wundervollen Sand. Wir bekamen von der Schiffsgesellschaft eine Pop-Up-Strandmuschel, die wir dann einige Meter später aufgebaut haben, um unser Baby zu schützen. Wie erwartet, wollte sie aber lieber im Sand rumlaufen, ihn in den Mund nehmen und im Meer planschen. So gingen die rund 1,5 Stunden Aufenthalt am Whitehaven Beach ganz schön schnell rum.

 

Für den Rückweg war ich dann damit beschäftigt, den überaus feinen Quarzsand aus meiner Unterwasserkamera zu bekommen, was leider erst Stunden später (zum Glück überhaupt) mithilfe eines Messers und viel Geduld ging. Die Empfehlung, hier keine wertvollen elektronischen Geräte, wie z.B. ein Smartphone mitzunehmen, kann ich nur bestätigen!

 

Wie auf unserem Boarding Pass notiert, mussten wir auf Daydream Islands aussteigen und auf das nächste Schiff Richtung Airlie warten, das eine Stunde später kommt. Wir haben die Zeit genutzt, in diesem Inselresort zu schlendern und einen Kaffee zu trinken. War also kein schlimmer Zwischenstopp, der glaube ich aber auch nicht auf jeder Reiseroute nötig ist..

 

Mit tollen Eindrücken und Quarzsand fast überall in unserem Rucksack, Klamotten und am Baby ging es dann zurück zum Campingplatz, wo wir noch ein wenig Tennis spielten, im Pool plantschten und den Tag ausklingen ließen..


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