Port Douglas und Great Barrier Reef

21.-23. Tag: Port Douglas und das Outer Great Barrier Reef

Zuerst muss ich erwähnen, dass wir überlegt haben, überhaupt noch nach Port Douglas zu fahren. Einen Ausflug zum Äußeren Riff kann man ja auch gut ab Cairns machen. Da wir aber sowieso noch Zeit hatten, haben wir es so geplant. Es war die beste Entscheidung, es so zu machen, aber seht selbst.

 

Kurz hinter Cairns beginnt die einmalige Küstenstraße nach Port Douglas: so haben wir uns das vorgestellt!

 

Wir erreichen den Tropic Breeze Caravan Park, den ich aufgrund der positiven Bewertungen und unmittelbaren (Lauf-)Nähe zum Hafen und Hauptstraße mit Cafes und Einkaufsmöglichkeiten ausgesucht habe und wo ich glücklicherweise vorher den letzten verfügbaren Platz für unseren Camper reserviert habe, und werden extrem herzlich empfangen. 

 

Man hilft uns sogar beim Einparken (es ist zwar etwas eng, aber das ist dennoch ein sehr schöner Service), grüßt oft und sieht den Gastgebern einfach an, dass sie zwar ständig auf Achse sind, aber immer ein nettes Wort haben und auch die Anlage sehr gepflegt ist. Wir treffen hier erstmals auch viele jüngere Traveller, die man sogar in einer separaten Ecke unterbringt (wie uns scheint). Und die Nähe zur Macrossan Street, wo man einkaufen und essen kann, sowie zum Strand (der an einem Teil mit einem Quallennetz gesichert ist), ist wirklich unschlagbar!

 

Am nächsten Morgen machen wir uns früh auf den Weg zum Hafen, um unseren vorher gebuchten Ausflug zum Äußeren Riff zu starten. Man teilt uns leider erst zu diesem Zeitpunkt mit, dass das Schiff aufgrund technischer Probleme heute nicht fahren kann. Sichtlich enttäuscht sind wir schlussendlich aber froh, dass wir den Ausflug am darauffolgenden Tag machen können und nicht zu knapp kalkuliert haben - dadurch fällt allerdings ein letztes Shopping in Cairns oder ein Ausflug nach Kuranda flach, den wir noch gerne gemacht hätten. Also schlendern wir heute wieder durch die Straßen und am Strand entlang (ging übrigens auch gut mit Buggy) und sehen uns den tollen Park am nordwestlichen Punkt an – Port Douglas ist zwar etwas teurer, aber es ist ein wunderschöner Ort, den man nicht verpassen sollte.

23. Tag: Unser Ausflug zum Great Barrier Reef

Mit dem Schiff der Quicksilver Cruises starten wir am vorletzten Tag dann endlich zu unserem verschobenen Ausflug zum Great Barrier Reef, was eines unserer Highlights werden sollte.

 

An Board ist viel Platz für die unzähligen Passagiere, die mitfahren, wahrscheinlich sind es auch mehr als sonst aufgrund des Defektes gestern. Wir bekommen hierfür übrigens eine kleine Entschädigung in Form von Gutscheinen für Getränke und "Stinger suits", also Quallen-Schutzanzüge. Für die 1,5 stündige Anfahrt zum Agincourt Reef erzählt man uns neben den Sicherheitsvorkehrungen auch viel über die Meeresbewohner und -gegebenheiten. Wer möchte, kann später auch an geführten Schnorchel- oder Tauchkursen teilnehmen (extra zu bezahlen), hierfür erfolgt dann auch jetzt die Einführung.

Wir erreichen die Plattform, wo unser Schiff andockt und lassen erst mal alle zum Buffet stürmen. Wir entscheiden uns als Erstes für eine Fahrt mit dem Semi-Subversible, also einem U-Boot mit Fenstern, wo man schon mal einen tollen Blick auf das Riff erhaschen kann. Hier unten ist es extrem stickig und da protestiert (erstmals) leider auch unsere Maus ein wenig, wo sie doch in unserer Trage an mir kleben muss. Die Fahrt ist aber mehr als zu empfehlen, vor allem, wenn man sich nicht zum Schnorcheln ins Meer traut.

 

Nach einer kleinen Stärkung vom Buffet, suchen wir uns einen passenden Stinger Suit aus (unser Baby bekommt einen, der irgendwie viel zu groß ist, aber wo sie sehr knuffig aussieht) und mein Mann fängt schon mal an, mit dem Schnorchelequipment die Gegend zu erkunden. Baby und ich machen es uns an der Plattform für die Schnorchler bequem, aber die Sonne brennt leider ganz schön und das Wasser findet unsere Tochter dann doch nicht so spannend (oder liegt es an dem Anzug?), sodass sie lieber bei Papa auf dem Schoß bleibt. Die Gelegenheit für Mama, die Scheu vor dem Schnorcheln abzulegen und auf Entdeckungsreise zu schwimmen. Ich hätte es ja nie gedacht, aber ES WAR DER HAMMER!! Ich glaube ich war knapp 45 Minuten im Wasser, oft den Auslöser auf meiner Unterwasserkamera, aber man kriegt die Farben einfach nicht so gut rüber :(

 

Nach gut 3 Stunden mussten wir uns langsam auf den Rückweg machen. Also noch kurz abgeduscht, die geschriebenen Postkarten in den einzigen Briefkasten am Great Barrier Reef eingeworfen und wieder auf das Schiff zurück, wo es leider eiskalt war (mit nassen Haaren und Klimaanlage merkt man das dann)..

 

Wir machten uns nach diesem ereignisreichen Tag dann noch auf den Weg nach Cairns, wo wir ja eigentlich schon morgens ankommen wollten. Zum ersten (und einzigen) Mal erreichten wir den Campingplatz Big4 Cairns Coconut Resort bei Einbruch der Dunkelheit. Man gab sich hier aber viel Mühe uns noch kurz herumzufahren und alles zu zeigen (ja, das Resort war wirklich riesig!). Zeit, endlich zu schlafen und von Korallen und Fischen zu träumen...


Elternzeit in Australien: Mit Baby an der Ostküste

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24./25. Tag: Cairns


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