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Der 3. Geburtstag

Backe, backe Kuchen – und viele andere leckere Dinge

"Was, schon 1 Jahr vorbei? Mein Kind hat krabbeln und sitzen gelernt, die ersten Zähne bekommen und vieles mehr": diese Gedanken kommen einem zum
1. Geburtstag und irgendwie hat Mama das Bedürfnis, diese Freude zu teilen. Aber, alle die es schon erlebt haben, seien wir ehrlich: der 1. Geburtstag ist wohl eher für die Eltern und engsten Verwandten gedacht. Meine Tochter zumindest war schon nach 2 Stunden Besuch total platt. Der 2. Geburtstag wurde dann schon eher wahrgenommen und es war schon entspannter. 

 

Aber der 3. Geburtstag meiner Tochter sollte ein wirkliches Erlebnis werden. Schon Monate vorher fielen Sätze wie „Im Sommer hab ich Geburtstag und dann wünsche ich mir einen Roller und einen Koffer“. Die Idee des Koffers griff ich natürlich auf bzw. hab ich sie wohl in diese Richtung gelenkt: passt auf jeden Fall zu unseren Reiseplänen :). Wenige Wochen vor dem großen Tag wurde mir dann mitgeteilt, wer ihrer Freunde alles eingeladen werden sollte: wir beschränkten uns hier auf die vier am häufigst genannten, ich wollte eine Feier mit allen Nachbarn, Freunden aus der Krippe und Krabbelgruppe nämlich vermeiden. 


So ging der Einkaufs-, Back- und Kochmarathon los. Wobei ich von vornherein sagen muss, dass ich nichts davon hätte machen müssen und alles so wollte :).

Die Feier für die Krippengruppe

Für die 12 Kinder und Erzieherinnen haben wir im Vorjahr schon ein Frühstück vorbereitet. Ich hatte da die tolle Idee Cakepops zu machen. Und obwohl ich sehr gerne backe und inzwischen auch viele Kniffe und Tricks kenne: diese Cake-Pops an ihren Stielen zu befestigen machte mich schier verrückt. 

So gab es neben Wienerle, Frischkäse und Rohkost einen Party-Bären aus Hefe, eine Joghurt-Bombe mit Früchten und Koalabären-Flitze. Das schien mir für die sommerlichen Temperaturen genau das Richtige und ging auch einfacher und schneller als zum 2. Geburtstag. Den Kindern hat es glaube ich ganz gut geschmeckt, wobei der Hefe-Bär nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat.

Für die Feier mit den engsten Verwandten habe ich mich für eine sagenhaft leckere Brownie-Torte mit Beeren in einer Schmetterlingsform entschieden. Der Boden war wirklich erstklassig und Beeren liebt meine Tochter sowieso.

 

Da sie außerdem den Wunsch nach einem Minions-Kuchen geäußert hatte, hab ich kurzerhand noch einen Zitronenkuchen mit gelbem Zuckerguss und gekauften Minions-Augen garniert. Bei meiner Recherche bin ich zwar auf wirklich tolle 3D-Torten gestoßen, aber der Aufwand erschien mir dann doch etwas hoch – neben den bisherigen Backerlebnissen der Woche und einem kleinen Baby zuhause.

Zuhause oder auswärts feiern?

Ich bin prinzipiell der Meinung, dass zuhause feiern viele gute Gründe hat, man muss das Kind ja auch nicht immer durch noch mehr externe Einflüsse bespaßen lassen. Da ich allerdings schon genug gebacken und vorbereitet hatte, war ich sehr froh über meine Idee, wo anders zu feiern.

 

Wir haben hier in der Nähe von Nürnberg ein ganz schönes Freiluftcafé inmitten von Beerenplantagen und dort sollte es auch hingehen. So saßen die Mamis zusammen und die Kinder konnten mit verschiedenen Dingen dort spielen und Kuchen und Eis essen.

Gastgeschenke

Entweder ich erinnere mich nicht mehr, oder sowas gab es zu meiner Kindheit noch nicht: die Rede ist von Gastgeschenken. Die Idee finde ich ja wirklich sehr süß und ich entschied mich ebenfalls für ein kleines Mitgebsel für die Gäste in Form eines Mini Pixi Buches und Gummibärchen.  Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich es nicht für notwendig halten würde, hier wirklich etwas Großes aufzutischen und sich in Unkosten zu schwingen. In dem Alter aber sicherlich eine ganz tolle Sache für die anderen Kinder. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass man bei späteren Geburtstagsfeiern auch einfach ein Spiel wie z.B. etwas bemalen mit dem Geschenk verbinden kann, das dann jeder mit nach Hause nehmen darf. Wir werden sehen...

 

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