Bundaberg: Noosa Heads, Hervey Bay, Agnes Water 1770

Highlights rund um Bundaberg in Queensland

Noosa Heads und Hervey Bay

Von Brisbane machen wir uns auf um am neunten Tag nach Noosa Heads zu fahren. Ich habe einen Campingplatz direkt am Noosa River, an den Ausläufern des Pazifik rausgesucht: Noosa River Holiday Park. Als wir dort am Samstag Nachmittag gegen 16 Uhr ankamen, teilte man uns an der Rezeption leider mit, dass kein Campingplatz mehr frei ist – vielleicht lag es am Wochenende, vielleicht ist hier immer viel los? Die Aussicht und Nähe zum River wäre auf jeden Fall toll gewesen.. So machen wir uns weiter zum Noosa Caravan Park, der zwar nicht so schön gelegen ist, aber man uns nicht nur einen Campingplatz anbietet, sondern auch über den fahrbaren Pizza-Ofen informiert, der nur Samstags kommt. Dieses Angebot nehmen wir gerne an und kaufen uns für 10 AUD eine leckere Pizza, endlich mal was anderes für mich als Grillfleisch (mein Mann könnte ja jeden Tag zweimal grillen :)).

 

Abends reserviere ich dann gleich einen Campingplatz direkt am Meer (oder eben so nahe wie möglich) für unseren nächsten Stopp im Scarness Beachfront Tourist Park in Hervey Bay. Das war auch hier sinnvoll, weil wir den letzten Platz ganz vorne bekommen, der sich wirklich auszahlt! Auf dem Bild sieht man den Sonnenuntergang und die Nähe zum Pazifik mit unsere Babybett und einem Campingstuhl im Vordergrund.

 

Wir kommen dann bereits gegen 13 Uhr dort an und sind begeistert von unserem Platz. Aber auch die „Esplanade“ soll sehr schön sein und es ist Mittagszeit, also laufen wir vom Campingplatz erstmal rechts (westlich) eine ganze Weile, dort kommen aber nicht so viele Geschäfte/Bars/Eisdielen wie ich erwartet habe (bzw. im Reiseführer gelesen habe). Die Aussicht und Fotomotive (siehe links) sind aber einmalig! Wir kehren dann im einzigen und nähesten Cafe neben dem Campingplatz (rechts) ein, um uns zu stärken. Danach will ich aber unbedingt nochmal in die andere Richtung laufen, hier muss es ja ein bisschen was geben. Und wir werden auch fündig: die Eisdiele mit über 72 Sorten, daneben ein sehr günstiger Fischladen (der Fisch war ausgezeichnet!!), in dem wir uns für unser Abendessen eindecken.

 

Scarness bzw. Hervey Bay ist wirklich ein Ort, an dem man es locker auch zwei Tage aushalten könnte.. Hier kann man übrigens auch Ausflüge nach Fraser Island starten, was wir nicht gemacht haben. In der Dämmerung konnte man ein Schauspiel der Fledermäuse beobachten, wie sie sich in den Bäumen niederlassen.. So „laut“ haben wir das Meeresrauschen nachts nirgendwo gehört – einfach einzigartig! Wir haben für unsere kommenden beiden Nächte allerdings das auch wunderschöne Agnes Water ausgesucht (und auch vorab einen Platz reserviert, hier ist auch sehr viel los)..

Agnes Water, Town of 1770

Der Weg von Hervey Bay nach Agnes Water führte uns wieder etwas östlich des Highway A1 (wobei der hier oben ja auch nur noch einspurig war) auf wirklich tollen Straßen rund um Bundaberg: hier gibt es unzählige Zuckerrohrfelder und Obstbäume bzw. -plantagen und nicht umsonst arbeiten viele Backpacker als Fruitpicker. Die 250km ziehen sich so über gut 4 Stunden (ohne Pause), aber man hat immer einen schönen Ausblick bei wenig Verkehr – und wir Glück mit unserem viel-schlafenden Baby.

 

So erreichen wir den Agnes Water Beachfront Tourist Park, der wirklich schön gelegen ist, fast direkt am Meer und mit einem schnuckeligen Cafe (für Frühstück, Mittagssnack, Getränke oder Kaffee). Es ist ein Ort, wo man einfach nur entspannt: tagsüber im Meer planschen, danach einen Kaffee genießen, Abends grillen... Wir haben es mal ruhig angehen lassen. Na gut, ein paar E-Mails habe ich geschrieben, weil wir am Wochenende in Airlie Beach sein werden und wir zwei Ausflüge machen wollen zu den Whitsunday Islands, aber ein bisschen Planung muss schon sein :)

 

Bevor wir uns am zwölften Tag (schon Halbzeit :( ) weiter Richtung Norden machen, müssen wir aber unbedingt noch zur bekannten Town of 1770 fahren, unweit von Agnes Water. Wir folgen dem kurzen Weg und sind begeistert von der Natur, Weitläufigkeit und wenigen Menschen (okay, es ist ja erst 8:00 Uhr morgens). Diesen Ausblick darf man sich nicht entgehen lassen.


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